Heute gibts hier auf meinem Blog mal was ganz anderes…

Bei uns waren letzte Woche Freitag die Indianer los. Nils ist 6 Jahre geworden und am Freitag stand der Kindergeburtstag auf dem Plan – es sollte eine Indianerparty werden.

Die Vorbereitungen fingen geraume Zeit vorher an. Auf der Suche nach Ideen für die Einladung im Internet bin ich über ein grau-weiß gestreiftes Tipi gestolpert, das mir gut gefallen hat. In Photoshop habe ich dann unsere Einladung gestaltet. Nils war begeistert und hat jede Einladung voller Vorfreude unterschrieben 🙂

Dann haben wir uns Spiele überlegt, die wir (hoffentlich) draußen machen können. Beim Stöbern im Internet bin ich auf einen Beitrag gestossen, wo es um Indianernamen ging und wie man im Spiel und mit Spaß jedem Kind einen passenden Indianernamen geben kann.

Im Vorfeld habe ich Zettelchen vorbereitet, Adjektive mit gelbem Washitape und Substantive mit blauem Washitape. Jedes Kind durfte ein Zettelchen jeder Farbe aus einem Schälchen ziehen und so haben sich die Kinder selbst ihre eigenen Indianernamen gezogen. Es gab Namen wie „Wachsamer Bär“, „Stürmische Wolke“ und „Starke Schlange“ und den Kindern gefiel es 🙂 Die Namen wurden anschließend auf eine Karte notiert, die das Kind als Kette um den Hals trug, so war der Indianername immer parat 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Hier findet ihr einen Link zum downloaden einer Liste mit passenden Substantiven und Adjektiven um eigene Indianernamen zusammen zu stellen.

Da die bestellten Indianer-Pappteller und Servietten leider nicht rechtzeitig ankamen, musste ich schnell improvisieren. Zum Glück hatte ich noch was passendes mit Kakteen im Schrank 🙂

Es ist zwar rosa, aber im Notfall darf man halt nicht zu anspruchsvoll sein 😉

 

 

Die Tischdeko ist fertig, der Willkommenspfeil hängt an der Haustür – dann kann es ja bald los gehen… Nils ist schon ganz aufgeregt und kann es kaum erwarten bis seine Gäste kommen!

Die Flaschen sind von Ikea und sehen ein bißchen wie ein Tipi aus find ich 🙂
Wir haben sie mit verschieden farbigen Federn und Perlen geschmückt, damit jedes Kind eine andere Farbe hat und weiß, welches seine Flasche ist. Außerdem sind die Papierstrohhälme mit Washitape umwickelt, eine Spitze rausgeschnitten, damit es aussieht wie ein Fähnchen. Auf das Fähnchen habe ich den Namen der Kinder geschrieben.

 

 

 

 

 

 

 

Für die 4 Tipis habe ich einfach im Internet ein Indianermuster gesucht und 2 große Kreise mit diesem Muster ausgedruckt, daraus Halbkreise geschnitten und diese als Tipi zusammengeklebt – noch eine Feder reingeklebt, fertig!

 

 

 

 

 

 

Nachdem jedes Kind seinen Indianernamen hatte, bastelten wir noch für alle einen Kopfschmuck mit Feder. Danach wurden mit dem Spiel Flaschendrehen, die Geschenke ausgepackt. Das ist schöner, als wenn die Geschenke direkt eins nach dem anderen im Affentempo aufgerissen werden.
Danach gab es Kuchen. Es gab Obstpfeile, Zitronenkuchen, Indianer-Mohrenköpfe und Indianer-Muffins (hier gibts einen Link zum Ausdrucken der Indianerköpfe – damit haben wir die Topper für die Muffins gebastelt. Außerdem gibt es bei Minidrops auch eine Vorlage für ein Tipi zum Ausdrucken)

Als alle fertig waren, legten wir los mit den Spielen!

Als erstes gab es nach dem Kuchen mal Bewegung:

  • der Kriegstanz: alle Kinder tanzen mit Musik, sobald die Musik verstummt, bleiben alle erstarrt stehen – wer wackelt scheidet aus
  • Pfeil+Bogen: jedes Kind bekam einen Bogen und 3 Pfeile (mit Saugnapf), damit sollten sie aufgestapelte Becher abschießen (Pfeil und Bogen durfte jedes Kind später als Mitgebsel mit nach Hause nehmen)
  • Wasserwerfer: weil es ziemlich warm war, durfte anschließend auch noch mit dem Wasserwerfer auf die Becher geschossen werden 🙂
  • Brezelschnur: so viele Brezeln wie Kinder wurden an einer Schnur aufgereiht und die Indianer mussten diese mit „gefesselten Händen“ (Hände hinter dem Rücken) essen – das war ein Spaß!
  • Piñata: eine Piñata in Pferdeform mit Süßigkeiten gefüllt wurde aufgehängt und die Indianer durften sie so lange mit einem Stock bearbeiten, bis sie kaputt ging und die Süßigkeiten raus fielen – diese wurden aufgeteilt und durften in den vorbereiteten Tütchen mit nach Hause genommen werden

Dann zündete der erwachsene Indianer Starke Schlange das Lagerfeuer an, damit wir bald unser Stockbrot backen konnten.

Dazu gab es gegrillte Würstchen.

Das Einzige was nicht schön war, war, dass Nils‘ bester Freund Luis ausgerechnet an diesem Tag krank war – darüber war Nils sehr traurig.

Ansonsten war es ein toller Tag – ein schöner Kindergeburtstag – ich denke, allen hat es gut gefallen. Uns auf jeden Fall 🙂

Euch wünsche ich nun noch viel Spaß beim Bilder schauen… (diese können durch draufklicken auch vergrößert werden)

Bis bald! 🙂